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Die Frage, wie die Idee, eine interdisziplinäre Vereinigung für Sporttechnologie
ins Leben zu rufen, zustande gekommen ist... - Nun, die Antwort ist im Prinzip doch
ganz simpel: Es genügt einfach nicht, beispielsweise bei der Entwicklung eines
Sportgeräts nur isolierte Standpunkte zu betrachten, ganz gleich ob man aus Sicht
eines Sportlers, eines Technikers, eines Mediziners oder eines Designers an die
Aufgabe herangeht. Das erforderliche Kompetenzfeld ist in den meisten Fällen einfach
zu groß, um von nur einem Fachbereich zur Gänze abgedeckt zu werden.
Es liegt damit nahe, die Entwicklung in einem interdisziplinären, also
fächerübergreifenden Team zu betreiben und konkrete Teilaufgaben von Fachleuten
auf dem jeweiligen Gebiet bearbeiten zu lassen. Nur so entstehen optimale Sportgeräte,
die einerseits große Fortschritte in der Ausübung der zutreffenden Sportart, andererseits
einen beträchtlichen wirtschaftlichen Erfolg liefern können.
Der einzige kritische Punkt an diesem ganzheitlichen Ansatz ist die Frage, wo man zum
Einen die notwendigen Kompetenzen findet, und zum Anderen, wie man die beteiligten
Fachgebiete auf einen Nenner bringt. Es hilft wenig, wenn man jede Menge Experten
auf den jeweiligen Gebieten im Team hat, die aber im Zusammenspiel nicht geübt sind.
Um diesen kritischen Punkt zu entschärfen, bedarf es eines gut funktionierenden
Informationsnetzwerkes, das einerseits Zugriff auf die erforderlichen Kompetenzen
bietet und andererseits Methoden und Strategien zur Kommunikation zwischen den
einzelnen Spezialgebieten zur Verfügung stellt. Aus dieser Motivation heraus ist
der Grundgedanke, dieses Informationsnetzwerk in Form einer Vereinigung hochzuziehen,
entstanden.
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