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Diesen, im Rahmen zahlreicher Gespräche gefassten Grundgedanken, galt es nun zu
verfeinern und auszuarbeiten. Die ersten konkreten Schritte hierzu fanden Anfang
des Jahres 2000 an der Technischen Universität München statt, die am 12. Mai 2000
an der Technischen Universität Chemnitz in die offizielle Gründung der Vereinigung
mündeten. Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Sporttechnologie war geboren.
In den darauf folgenden Monaten liefen die Vorbereitungen für die erste große
Feuerprobe, unsere Gründungsfeier, auf Hochtouren. Dann, am 27. Oktober 2000 war es
endlich soweit, divers präsentierte sich erstmals einem breiteren Publikum.
Pressemitteilung zur Gründungsveranstaltung: "Ich kann mir eine Zusammenarbeit über
viele Jahre hinweg vorstellen..." - Markus Wasmeier hätte sein Interesse an der neu
gegründeten Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Sporttechnologie - divers kaum wohlmeinender ausdrücken können.
Schon vor ihm hatte der Vizepräsident der TU München und damaliger Gründungsdekan der
neuen Sportfakultät, Prof. Arnulf Melzer, die Bedeutung einer Zusammenführung von
Kompetenzen in Sport und Technik auch für die künftige Schwerpunktsetzung innerhalb
seiner Universität betont. Sporttechnologie spielt an den Universitäten nicht nur in
Deutschland eine immer wichtigere Rolle, und auf dem Gründungsevent von divers wurden
diese Aktivitäten und die daraus auch für die Industrie entstehenden Möglichkeiten das
erste Mal einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt.
Über 150 Vertreter aus der Industrie, der Politik, von Hochschulen und anderen
Bereichen des öffentlichen Lebens sind am Freitag Nachmittag der Einladung der
Geschäftsführer Ingo Valtingoier und Andreas Hasenknopf in die neue Sportfakultät
gefolgt. Und sie bekamen ein abwechslungsreiches Programm geboten: Neben einigen
weiteren Reden und Ansprachen stellten 16 Aussteller auf der Innovationsbörse
Neuheiten der Sporttechnologie zum Anfassen und Ausprobieren vor, darunter der neueste
Prototyp des Streetcarvers von BMW und einer der Gewinner des ISPO-Innovationspreises,
das adaptive Mountainbike von bionicon.
Auf einem Workshop unter Leitung des Präsidenten der Vereinigung, Dr. Eckehard
"Fozzy" Moritz, diskutierten interessierte Teilnehmer Ausbildungsziele und innovative
Studienformen zum Thema "Sport und Technik". Abgerundet wurde das Programm durch eine
eindrucksvolle Kletterdemonstration der frischgebackenen Europameisterin Katrin
Sedlmayer, eine ebenfalls international nachgefragte Vorführung in integrativer
Rollstuhlakrobatik der fakultätseigenen Showakrobatikgruppe FLAIR und durch ein
Gourmet-Buffet des Münchener Wein-Spezialisten "Flaschenteufel".
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